Beim Gleitschirmfliegen wird in der Regel von Hängen gestartet (außer beim Starten mit der Winde, wie bereits oben beschrieben). Der Pilot stellt sich vor den liegenden Schirm, mit welchem er durch die Fangleinen und Gurte verbunden ist, und läuft langsam los. Der Schirm hebt sich beim Laufen und wird von unten, bedingt durch den Gegenwind, mit Luft gefüllt. Die Größe des Schirms liegt zwischen 20 und 30 qm. Dadurch hebt sich der Schirm und der Pilot fängt an zu fliegen. Die Steuerung des Schirms erfolgt durch eine rechte und eine linke Steuerleine und die Verlagerung des Gewichtes zu der einen oder anderen Seite. Die Geschwindigkeit, welche ein Gleitschirm erreichen kann, beträgt zwischen 20 und 50 km/h. Gebremst wird der Schirm ebenfalls durch die Betätigung der Steuerleinen. Die Gleitleistung der heutigen Schirme liegt bei 1 : 8. Ein Meter Höhe wird also in acht Meter Strecke verwandelt.
Der Wind sollte beim Start frontal auf den Schirm treffen Die Windgeschwindigkeit sollte beim Star nicht mehr als 25 km/h betragen. Ein Flug bei Regen sollte nur von erfahrenen Piloten gewagt werden, weil sich das Flugverhalten des Gleitschirms, durch die Nässe, verändert. Bei Gewitter und Föhn sollte nicht geflogen werden, weil der Wind dann in Böen mehr als 100 km/h beträgt. Das beachten des Wetters ist, wie oben beschrieben, die wichtigste Voraussetzung für einen Flug. Um diese Sportart auszuüben ist eine gute, körperliche Verfassung und allgemeine Fitness Voraussetzung. Für die Teilnahme an Grundkurs und Höhenschulung ist ein Mindestalter von 16 Jahren erforderlich.


















